Brände in Australien – falsches Foto

Brände in Australien.

Egal aus welchem Grund diese Photo entstanden ist, es ist nicht echt und es stammt auch nicht von der Nasa und leider haben es viele für echt gehalten und es hat sich im Internet wie ein Lauffeuer verbreitet.

Dominik Lauck von tagesschau.de schreibt:

Das Entsetzen über die verheerenden Brände in Australien ist groß. In sozialen Medien werden Fotos verbrannter Kängurus und Koalas gepostet – und Karten, die zumindest irreführend sind.
Das weltweite Mitgefühl mit den Menschen und Tieren in Australien, die Opfer der verheerenden Buschfeuer sind, ist riesengroß. Bislang kamen mindestens 25 Menschen in den Flammen um, mehr als 2000 Gebäude wurden zerstört und die Zahl der verbrannten Wildtiere wird inzwischen auf mehr als eine Milliarde geschätzt.
Nach Fotos von verkohlten Kängurus und Koalabären wurden in den vergangenen Tagen vor allem Karten gepostet, die das Ausmaß der Brände zeigen sollen. Einige von ihnen sind jedoch falsch beziehungsweise irreführend.

Das fehlinterpretierte Werk eines Künstlers

Vor allem ein Foto geht seit gestern viral. Es wurde beispielsweise von Rihanna geteilt. Die Sängerin mit den viertmeisten Followern bei Twitter schickte ein Bild an ihre mehr als 95 Millionen Abonnenten, das meist als Satellitenaufnahme wahrgenommen wurde, die die aktuell lodernden Brände über Australien zeigt.

Doch es handelt sich dabei nicht um ein aus dem Weltall geschossenes Foto, sondern vielmehr um das Werk von Anthony Hearsey. Der Künstler hat in einer 3D-Visualisierung dargestellt, wo überall im Laufe eines Monats Feuer ausgebrochen sind. Als Datengrundlage dienten die Angaben von FIRMS, dem weltweiten Feuerinformationssystem der NASA.

Hier der Link zum Tagesschaubericht.

Screenshot blick.chAuch blick.ch berichtet über dieses Foto und erklärt etwas genauer was es mit dem Foto auf sich hat. So schlimm wie die Brände auch sind, stiften solche Fotos Verwirrung und spielen manchmal sogar den falschen Leuten die Argumente in die Hände. Es ist höchste Zeit um jedes zehntel Grad vermiedener Erderwärmung zu kämpfen. Nur Fakten werden dabei helfen.

Hier der Link zum Artikel in blick.ch

Screenshot blick.ch

 

 

 

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Klaus Müller
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Blogger in Sachen Klimaschutz & Energiewende