Klimawissen für Politiker und Journalisten

d Foto von AbsolutVision auf Unsplash - Wenn die Klimakippunkte im Wirtschaftsteil der Zeitungen stehen könnte es zu spät sein.

Eigentlich ist es ein hoher Anspruch Nachhilfe für Politiker und Journalisten geben zu wollen. Und bei einigen wenigen braucht man es auch nicht mehr. Andere dagegen scheinen sogar resistent, wenn man sich das Treiben gerade im Hinblick auf die Verzögerung und Vermeidung im Ausbau von erneuerbaren Energien anschaut. Hier muss tatsächlich von organisiertem Vorgehen gesprochen werden, wir berichten laufend darüber. Glücklicherweise wachen Medien zunehmend auf wie zum Beispiel in diesem Fall wo genauer hingeschaut wird und das Treiben deutscher Klimaleugner beleuchtet wird die eine Anti-Greta (Naomi Seibt, AfD) aufbauen und sich vom Heartland-Institute aus den USA, also von der fossilen Lobby bezahlen lassen. Dass die Thesen von Naomi Seibt auch in einigen Windkraftgegnerkreisen hochwillkommen sind, muss nicht extra betont werden. Und dass der rechte Wirtschaftsflügel der CDU/CSU ebenso klimaskeptische Positionen vertritt, auch nicht. 

Hier soll es jetzt um Kipppunkte im Klima gehen. Dafür gibt es niemand besseren als Will Steffen, der das so eindringlich erklärt. Will Steffen ist ein australischer Klimawissenschaftler. Dieser Vortrag ist über die Sientists4Future veröffentlicht worden. Leider ist das Wichtigste in der Öffentlichkeit über die Kipppunkte noch gar nicht angekommen und zur Genüge bekannt – die Situation ist dramatisch.  Wieder ein Video mit dem Prädikat “unbedingt-ansehen-um-mitreden-zu-können!”

Man sollte sich das ganze Video ansehen (51 Min.). Die Timeline ist aber weit hinten, bei den Kipppunkten eingestellt. 

Klaus Müller
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Blogger in Sachen Klimaschutz & Energiewende